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silent green … Das grüne Foyer / Ein Kooperationsprojekt der VolXbühne mit der Rembergschule Mülheim an der Ruhr

silent green … Das grüne Foyer (Open Air)

von: Rembergschule & VolXbühne

Regie: Jörg Fürst

Kostüme: Monika Odenthal / Live-Musik: Achim Zepezauer (Tischlein Elektrisch), Peter Eisold (Perkussion & Objekte), Stefan Kirchhoff (E-Gitarre, Banjo &FX) / Live-Video: Susann Martin

Bühnenbild: Jörg Fürst & Ensemble

Darsteller: Mit:Andrea Strunk (61), Andreas Beutner (71), Advija Demirova (13), Anne Schwarz (59), Frank Witzel (61), Helga Tillmann (75), Jochen Keienburg (82), Joyce Kingsly (20), Kelvin Vesoh (15), Kumeil Lahli (14), Lina Knümann (34), Maike Pieper (32), Marie Benkenstein (12), Nico Sitianus (14), Özlem Öztürk (12), Rayan Ben Arfa (13), Sabrina (13), Sigrid Schott (54)



silent greenDas grüne Foyer

Ein Pflanzprojekt und eine musikalische Installation mit 9 Schüler*innen der Mülheimer Rembergschule – Förderschule für geistige Entwicklung und 10 Mitgliedern der VolXbühne – Ensemble der Generationen am Theater an der Ruhr

25.06./26.06.2021, 19:00, VolXbühne am Theater an der Ruhr, Adolfstr. 89a, 45468 Mülheim an der Ruhr, Oden Air, Eintritt frei

Neun Schüler*innen der Mülheimer Rembergschule gestalten zusammen mit zehn Mitgliedern der VolXbühne eine Art „Dschungel“, ein „Grünes Foyer“ rund um die VolXbühne in der Adolfstraße 89a – samt einer Holzterrasse, duzenden Pflanzen und einem Kräuterhochbeet. Das „Grün“ erobert sich dabei auch das „alte“ Foyer, es wuchert ins Theater hinein, versperrt den Zutritt, tritt an die Stelle des Menschen.

Die Natur ist hier nicht Freizeit-Fluchtort, sondern wird zum Katalysator der Wiederannäherung der Menschen untereinander und unseres Publikums mit dem Theater nach 1 ½ für alle schwierigen Jahren in der Corona-Pandemie.

Am 25. und 26. Juni ab 19:00 erwartet die Besucher in unserem neuen grünen Foyer eine installative Anordnung – mit selbst gebastelten Masken werden alle Mitwirkenden zum Teil dieser grünen Versuchsanordnung, begleitet durch Live-Musik von Achim Zepezauer, Peter Eisold und Stefan Kirchhoff sowie Live-Videoscreening von Susann Martin.

Seit der Corona-Pandemie ist das Thema „Masken“ – unfreiwillig – im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Seit März 2020 prägen Masken unseren Alltag – aus medizinisch-hygienischen Gründen. Tragen wir keine Maske, so sind wir zumeist zu Hause isoliert im kleinsten familiären Kreis oder draußen in der Natur.

Das Tragen der Masken hat die Art und Weise wie wir anderen Menschen ins Gesicht schauen oder von anderen angeschaut werden verändert. Auf der einen Seite ist es anonymer geworden, auf der anderen Seite müssen wir genauer hinschauen, wenn wir etwas über den/die andere erfahren wollen. Es ist leichter geworden sich und seine Reaktionen zu verstecken.

Im Theater hat „die Maske“ eine Jahrtausende alte Geschichte von der Verwendung in rituellen religiösen Zeremonien über die Commedia dell Arte und das Triadische Ballet eines Oskar Schlemmer bis hin zu zeitgenössischen Theaterproduktionen: Masken sind Teil der Theaterhistorie bis heute.

In silent green … Das grüne Foyeruntersuchen wir mit 9 Schüler*innen (12-14 Jahre) mit erhöhtem Förderbedarf, 10 Mitgliedern der VolXbühne (60+) und den Profimusikern Achim Zepezauer, Peter Eisold und Stefan Kirchhoffdie Frage, welche Rolle spielen „Masken“ im weitesten Sinne in unserem Alltag, welche Rolle spiel(t)en sie im Theater. Und: Gelingt es uns mit Hilfe der Natur, mit Pflanzen, unser Publikum – viele von uns leben seit Corona isoliert und verunsichert – als Teil einer verletzten

Gesellschaft wieder behutsam mit unserem Theater in Kontakt zu bringen? Die Natur nicht als Fluchtort, sondern als Katalysator und Magnet für die Aktivierung und Weiterleitung von kreativer Energie, die wir alle so dringend brauchen.

Die musikalische Installation findet aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Außenbereich rund um die VolXbühne statt.

Die – unter Mitwirkung der Schüler*innen und der VolXbühnenmitglieder gestaltete – grüne Oase im Außenbereich der VolXbühne, bleibt auch nach dem Projekt als „Aufenthaltsraum“ erhalten, ein urbaner Pflanzengarten, als Ort für geistreiche Begegnungen vor und nach den Veranstaltungen, zum „stibitzen“ von Kräutern oder einfach zur Freude im Vorbeigehen – als grüne Schleuse zwischen der Alltagswirklichkeit und Theaterraum.

Mit:Andrea Strunk (61), Andreas Beutner (71), Advija Demirova (13), Anne Schwarz (59), Frank Witzel (61), Helga Tillmann (75), Jochen Keienburg (82), Joyce Kingsly (20), Kelvin Vesoh (15), Kumeil Lahli (14), Lina Knümann (34), Maike Pieper (32), Marie Benkenstein (12), Nico Sitianus (14), Özlem Öztürk (12), Rayan Ben Arfa (13), Sabrina (13), Sigrid Schott (54)

Live-Musik: Achim Zepezauer (Tischlein Elektrisch), Peter Eisold (Perkussion & Objekte), Stefan Kirchhoff (E-Gitarre, Banjo &FX)

Live-Video: Susann Martin

Künstlerische Leitung: Jörg Fürst, Musikalische Leitung: Peter Eisold, Kostüme & Masken: Monika Odenthal, Produktion & PR: Heike Westhofen, Videodokumentation: Susann Martin, Fotos: Jürgen Brinkmann

Gefördert durch: Beisheim Stiftung (München), MEG – Mülheimer Entsorgungsgesellschaft