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POLIS – Das WEEKEND Happening / Layout: molter&sartor

POLIS – Das WEEKEND Happening

von: VolXbühne & A.TONAL.THEATER (Köln)

Regie: Jörg Fürst

Kostüme:

Bühnenbild:

Darsteller: Vorträge: Laura Helena Wurth (Autorin & Journalistin,Berlin) und Dr. Anke Strüver (Universität Graz), Live-Musik: Emily Wittbrodt (Cello), Stefan ST. Kirchoff (Gitarre, Banjo & Electronics), Peter Eisold (Percussion, Electronics & Objekte), Stadtsongs mit KRAZY, VR-INstallation: Valerie Lisac, Ausstellung "Stadtgesichte" Monika Odenthal



Parallel zur Entstehung der Theaterproduktion POLIS – DIE STIMMEN DER STADT (Premiere: 21.10.2021, 19:30) über den Identitätswandel unserer Städte an Rhein und Ruhr sowie die verstummenden, identitätsprägenden Stimmen, Protagonist*innen, Orte und Berufe in Zeiten von Digitalisierung, Klimawandel und Migrationsbewegungen veranstaltet die VolXbühne in Kooperation mit dem Kölner A.TONAL.THEATER ein Happening-Wochenende im ehemaligen Ladenlokal von „eyes&more“ (Lohberg 6) in der Mülheimer Innenstadt.

POLIS – Das WEEKEND-Happening Mülheim an der Ruhr

Freitag, 03. September 2021

18:00 – 21:30 VR-Installation „Untergehende Orte / Verstummende Stimmen“ von Valerij Lisac
18:00 – 21:30 Ausstellung „Stadtgesichte“ mit Zeichnungen von Monika Odenthal
19:30 – 20:00 Stadtsongs mit der Kölner Singer-/Songwriterin KRAZY
20:00 – 21:00 „Städte in der Identitätskrise“, Vortrag von Laura Helena Wurth (Kulturwissenschaftlerin & Freie Autorin u.a. für die FAZ, DIE ZEIT, KUNSTFORUM und das Monopol Magazin)
21:00 – 21:30 Stadtsongs mit der Kölner Singer-/Songwriterin KRAZY

Samstag, 04. September 2021

16:00 – 21:30 VR-Installation „Untergehende Orte / Verstummende Stimmen“ von Valerij Lisac
16:00 – 21:30 Ausstellung „Stadtgesichte“ mit Zeichnungen von Monika Odenthal
19:00 – 19:30 Stadtsongs mit der Kölner Singer-/Songwriterin KRAZY
19:30 – 20:30 Vortrag von Frau Dr. Anke Strüver (Universitätsprofessorin am Institut für Geographie und Raumforschung an der Uni Graz, Österreich)
20:30 – 21:30 Konzert „POLI(S) SOUND SCAPE“ – eine akustische Stadtlandschaft mit Emily Wittbrodt (Cello), Stefan ST. Kirchoff (E-Gitarre, Banjo & Effekte) und Peter Eisold (Percussion, Objekte & Electronics)

Künstlerische Leitung: Jörg Fürst, Produktionsleitung: Heike Westhofen, Jule Klemm, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Videodokumentation: Susann Martin, Produktionsassistenzen: Isabel Roempke, Layout: molter&sartor (Düsseldorf)

Eine Produktion von VolXbühne – Ensemble der Generationen am Theater an der Ruhr und A.TONAL.THEATER (Köln).
Gefördert durch den FONDS DARSTELLENDE KÜNSTE im Rahmen des Programms NEUSTART #TakePart, das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.

Vortrag „Städte in der Identitätskrise“ von Laura Helena Wurth 
Man übertreibt wohl nicht, wenn man sagt, dass die Stadt, wie wir sie kennen, sich in der größten Umwandlung der neueren Geschichte befindet. In Zeiten der Klimakatastrophe und der Digitalisierung ist ein grundsätzliches Neudenken von dem, was eine Stadt eigentlich ist und beherbergen soll, unausweichlich.
Durch die Digitalisierung von Arbeit und Konsum wird eine ungeahnte Masse an Bürogebäuden, Einkaufszentren und Parkhäusern schon bald leer stehen und ihrer Verwandlung in Ruinen entgegenblicken. So muss man sich die Frage stellen, was das eigentlich ist, ein Stadtzentrum und was dort passieren soll in einer digitalisierten Zukunft? Waren vormals die gesellschaftsdefinierenden Faktoren, wenn man den Innenstädten geglaubt hat, Konsum und Arbeit könnten das in Zukunft ganz anders aussehen.
Laura Helena Wurth hat Kulturwissenschaft an der Maastricht University in den Niederlanden und der Humboldt Universität zu Berlin studiert. Sie arbeitet in künstlerischen Projekten und als freie Autorin unter anderem für FAZ, ZEIT online, Berliner Zeitung und Repulik.ch. Sie schreibt über Architektur, Stadt- und Mobilitätsentwicklung, sowie zeitgenössische Kunst, Kultur und Gesellschaft.