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07.12., 19:30:

VOLX-FILMABENDE #7: GRACE JONES / BLOODLIGHT AND BAMI

Kultürchen / Freier Eintritt

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AIDARA SECK, Senegal / Fotografin: Anja Hüben

FREMD 4.0 – Ein Musiktheater über den Blick des Fremden auf uns

von: VolXbühne & A.TONAL.THEATER (Köln)

Regie: Jörg Fürst

Kostüme: Monika Odenthal

Bühnenbild: Jana Denhoven; Videoscreening: Valerij Lisac

Darsteller: Aidara Seck (Trommler & Sänger, Senegal), Mohammad „Saado“ Kharouf (Schauspieler & Tänzer, Syrien), Majela van der Heusen (Kontrabassistin & Sängerin, Kuba), Pia Miranda (Posaunistin, Chile), Rudi Rumstajn (Gitarrist & Kickboxer, Balkan)



… mit Musikern & Darstellern aus Chile, Kuba, dem Balkan, dem Senegal und Syrien über den Blick des Fremden auf uns und unsere Gesellschaft …

 

In Zeiten von Globalisierung, Social Media und digitalisierter Welt ist HEIMAT für uns zu einem brüchigen Gefühl geworden – einem „Phantomschmerz“. Mit einem multinationalen Ensemble spürt die VolXbühne durch einen 180 Grad Perspektivwechsel diesem schwierigen Begriff nach: Wie sehen FREMDE, die im Laufe ihres Lebens nach Deutschland immigriert sind, unser Land, unsere Gesellschaft, unsere Sitten und Gebräuche?

Das Fremde gehört konstitutiv zu jeder Gesellschaft und größeren Gruppe. Wenn wir den Blick aus der Perspektive des Fremden auf uns selbst ausschließen – wie es u.a. Rechtspopulisten gerne hätten – so führt dies zu Stillstand, Stagnation und mangelnder Entwicklung zukünftiger Perspektiven. Wir – sowohl als Einzelperson wie auch unsere gesamte Gesellschaft – brauchen das Fremde und den Fremden um eine eigene Identität auszubilden, den eigenen Blick und die eigene Selbstdefinition durch den Blick von Außen zu schärfen. Wenn die Sprache nicht verstanden wird, sind es Körpersprache, Gerüche, Gebräuche und alltägliches Verhalten, die das Bild des Fremden von uns prägen. Welche Bilder, körperliche Signale, Gerüche und Gebräuche fallen diesem als Erstes ins Auge und können als Merkmale unserer HEIMAT – unserer Identität – identifiziert werden?

 

Das alles verbindende, wegweisende Momentum in der Aufführung ist die Musik…

Mit: Aidara Seck (Trommler & Sänger, Senegal), Mohammad „Saado“ Kharouf (Schauspieler & Tänzer, Syrien), Majela van der Heusen (Kontrabassistin & Sängerin, Kuba), Pia Miranda (Posaunistin, Chile), Rudi Rumstajn (Gitarrist & Kickboxer, Balkan)

Text & Regie: Jörg Fürst, Bühne: Jana Denhoven, Videoscreening/Blog: Valerij Lisa, Kostüme: Monika Odenthal, Lichtdesign/Technik: Dirk Lohmann, Technische Mitarbeit: Joachim Gelbe, Produktion: Anja Hüben, Renate Grimaldi, Layoutdesign: molter&sartor, Düsseldorf

Eine Produktion der VolXbühne am Theater an der Ruhr (Mülheim an der Ruhr), A.TONAL.THEATER (Köln), Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und der Alten Feuerwache Köln.

Mit herzlichsten Dank an die MEG – Mülheimer Entsorgungsgesellschaft, das Kulturamt Köln, das Ministerium für Wissenschaft und Kultur NRW, die Rheinenergiestiftung Kultur Köln und Adem Köstereli & die RUHRORTER.